Pressemitteilung vom 04.08.2017

54. Tegeler Gespräch mit Christine Haderthauer, MdL und Staatsministerin a.D. und Dr. Frank Steffel, MdB und Direktkandidat für Reinickendorf

Zum ersten Mal auf einem Fahrgastschiff im Tegeler Hafen


Christine Haderthauer wurde 1962 in Neumünster bei Hamburg geboren und verbrachte ihre Kindheit in München.

Sie ist die älteste von drei Schwestern, nach dem frühen Tod ihres Vaters musste sie schon früh Verantwortung übernehmen. Beruflich tätig ist sie als Rechtsanwältin in Ingolstadt, Fachanwältin für Arbeitsrecht, und als Abgeordnete im Bayerischen Landtag. Als Direktkandidatin holte sie in ihrem Stimmkreis Ingolstadt/Neuburg a.d. Donau schon mal über 60% der Erststimmen.

Sie war von Oktober 2007 bis Oktober 2008 die erste Frau als Generalsekretärin der CSU. Vom Oktober 2008 bis Oktober 2013 war sie Staatsministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen im Kabinett Seeehofer. Ministerpräsident Seehofer berief sie im Oktober 2013 zur Staatsministerin und Leiterin der Bayerischen Staatskanzlei und Staatsministerin für Bundesangelegenheiten und Sonderaufgaben. Im Rahmen der sogenannten Modellauto-Affäre trat sie am 1. September 2014 von beiden Ämtern zurück.

Als politische Vorbilder nennt sie die CDU-Politiker Konrad Adenauer und Richard von Weizsäcker und die Grand-Dame der FDP Hildegard Hamm-Brücher. Franz Josef Strauß hält sie als Vorbildpolitiker für ungeeignet. Christine Haderthauer wünscht sich von „Vorzeigeimmigranten“ „..dass jeder, der für Deutschland spielt, auch die Nationalhymne singt.“ In ihrer politischen Arbeit setzt sie sich für eine Anhebung des Nachzugsalters für Ehegatten von Asylsuchenden von 18 auf 21 Jahren ein.

Eine Gleichstellung von homosexuellen Paaren in der Ehe lehnt Christine Haderthauer ab: Das Grundgesetz räumt ihrer Meinung nach der Ehe zwischen Mann und Frau zu Recht eine besondere Stellung ein